Diese Angaben beschreiben die Generationsebene, nicht deinen individuellen Vertrag. Sie basieren auf den zertifizierten Produkten dieses Anbieters in diesem Zeitraum. Deine persönlichen Vertragsbedingungen können abweichen.
Demo-Daten: Beispielfall dieses Prototyps
Für deine Zahl fehlen noch Angaben
Geburtsjahr, Vorjahreseinkommen und Monatsbeitrag — danach berechnen wir deinen Vorteil sofort. Dauer: rund 2 Minuten.
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mehr in deiner Altersvorsorge — in den nächsten 5 Jahren
Wir schicken dir die Auswertung per E-Mail — damit du später weitermachen, Unterlagen nachreichen und den Übertrag beauftragen kannst.
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Modellrechnung vom — auf Basis deiner Angaben. Keine Zusage, keine Anlageberatung.
Noch kein Vertrag erfasst Sicherheit: —
Du hast angegeben, dass du noch keine Riester-Rente hast. Die Zahl oben zeigt deshalb, was deine künftigen Beiträge im Altersvorsorgedepot statt in einem Vertrag mit Beitragsgarantie wert wären. Sobald ein Vertrag dazukommt, erscheint er hier.
Dein Kapital bis zum Rentenbeginn
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Wie ist der Verlauf zu lesen?
Alle Beträge nominal, ohne Inflation. Zwei Modellrechnungen mit glatter Durchschnittsrendite — ohne Schwankungen und ohne Verlustjahre. Die tatsächliche Wertentwicklung eines Aktiendepots schwankt erheblich; ein Einbruch kurz vor dem Rentenbeginn verschlechtert das Ergebnis deutlich.
Woraus sich die Zahl zusammensetzt
Zulagen, die du heute nicht abrufst
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Beitrag zweistufig einstellen: —
Wie diese Zulage zustande kommt
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Steuervorteil, den du nicht geltend machst
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Wie der Steuervorteil entsteht
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Kostenunterschied zum Altersvorsorgedepot
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Wie der Kostenunterschied entsteht
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Wichtig: Ein Teil deines Beitrags wird nicht gefördert. —
Was die Beitragsgarantie kostet
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Die Beitragsgarantie (der Betrag, der dir zu Rentenbeginn mindestens zur Verfügung steht – deine Einzahlungen plus Zulagen) ist echter Schutz. Sie hat aber einen Preis: Ein Vertrag, der jederzeit die Beiträge garantieren muss, kann nur einen kleinen Teil des Guthabens in Aktien anlegen. Ohne Garantie ist die Ertragschance höher — und das Verlustrisiko ebenfalls.
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Wichtig: Bei Kündigung sind alle Zulagen und Steuervorteile zurückzuzahlen (§ 93 EStG).
Deine vier Wege ab 2027 — mit Vor- und Nachteilen
Weg 1 — Behalten und optimieren (meist die erste Wahl) Dafür: Du behältst Garantiezins, Beitragsgarantie und bereits bezahlte Abschlusskosten. Zulagen (staatlicher Zuschuss, den der Staat direkt in deinen Vertrag einzahlt) laufen weiter. Kein Aufwand, kein Risiko. Dagegen: Kosten und Garantiestruktur bleiben, wie sie sind. Bei fondsgebundenen Verträgen mit hoher Garantiequote bleibt die Ertragschance gering. Was jetzt zu tun ist: Beitrag auf — pro Monat einstellen, Dauerzulageantrag prüfen, Anlage AV in der Steuererklärung abgeben.
Weg 2 — Beitragsfrei stellen (der milde Zwischenschritt) Dafür: Der Vertrag bleibt bestehen, Garantie und Guthaben bleiben erhalten, keine Zulagen sind zurückzuzahlen. Neue Beiträge fließen dorthin, wo sie mehr bringen. Dagegen: Ohne Beiträge gibt es keine neuen Zulagen. Feste Verwaltungskosten laufen weiter und zehren an einem ruhenden Guthaben. Was jetzt zu tun ist: Schriftliche Beitragsfreistellung (Du zahlst nichts mehr ein, der Vertrag bleibt aber bestehen – Zulagen müssen nicht zurückgezahlt werden) beim Anbieter beantragen. Der Vertrag lässt sich später wieder aufleben lassen. Rechnerisch zum Rentenbeginn: —
Weg 3 — Auf einen anderen förderfähigen Vertrag übertragen (ab 2027 interessant) Dafür: Das Guthaben wandert förderunschädlich in einen anderen zertifizierten Vertrag oder — nach der Reform — in ein Altersvorsorgedepot (das neue, ab 2027 geförderte Depot: Du sparst in Fonds oder ETFs, ohne verpflichtende Beitragsgarantie). Keine Zulagen-Rückzahlung. Niedrigere Kosten wirken über die gesamte Restlaufzeit. Dagegen: Der alte Garantiezins geht verloren. Der abgebende Anbieter darf ein Übertragungsentgelt verlangen. Wohn-Riester-Verträge lassen sich praktisch nicht übertragen. Was jetzt zu tun ist: Übertragungswert und Übertragungsentgelt beim Anbieter erfragen. Vorher nichts kündigen — der Übertrag läuft direkt zwischen den Anbietern. Rechnerisch zum Rentenbeginn: — Übertrag prüfen
Weg 4 — Kündigen (fast immer der teuerste Weg) Dafür: Du kommst sofort an das Geld und haben keine Verpflichtungen mehr. Dagegen: Kündigung ist steuerlich eine schädliche Verwendung (§ 93 EStG).
Wichtig: Bei einer Kündigung müssen alle staatlichen Zulagen und alle Steuervorteile zurückgezahlt werden — nach deinen Angaben schätzungsweise mehrere tausend Euro. Zusätzlich behalten viele Anbieter bereits verrechnete Abschlusskosten ein. Ein Übertrag oder eine Beitragsfreistellung löst diese Rückzahlung nicht aus — prüfst du diese Wege zuerst. § 93 EStG ↗
Es gibt keine Frist zum 31. Dezember 2026. Bestehende Verträge laufen nach der Reform weiter und bleiben gefördert. Du hast Zeit für eine gute Entscheidung — nutzt du sie.
Womit wir gerechnet haben — alle Annahmen und Grenzen
Grenzen der Rechnung Die Reform tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft; Einzelheiten können sich noch ändern. Wir rechnen ohne Berücksichtigung deiner persönlichen Steuersituation im Ruhestand. Übertragungsentgelte des abgebenden Anbieters sind nicht enthalten, weil sie vertragsindividuell sind. Deine tatsächliche Wertentwicklung kann von unseren Annahmen abweichen — in beide Richtungen.
Die wichtigsten Modellannahmen im Klartext
- Das Altersvorsorgedepot ist noch kein Gesetz. Zum Stand dieses Prototyps liegt kein verkündeter Gesetzestext vor. Förderhöhe, Förderberechtigung, Beitragsgrenzen, Auszahlungsregeln und der Starttermin können sich ändern oder ganz entfallen. Alles, was diese Seite dazu zeigt, ist ein Szenario, keine Zusage.
- Zwei Renditeannahmen tragen das Ergebnis. Dein bestehender Vertrag: 3,3 % Bruttorendite minus 1,3 % laufende Kosten = 2,0 % netto pro Jahr — generationstypisch für Verträge mit 100-%-Beitragsgarantie. Altersvorsorgedepot: 5,8 % nominal minus 0,3 % Kosten = 5,5 % netto pro Jahr — breit gestreutes Aktien-Weltportfolio.
- Keine Schwankungen, kein Verlustjahr. Wir rechnen eine glatte Durchschnittsrendite. Die eine große Zahl ist ein Erwartungswert, keine Garantie.
- Keine Inflation. Alle Beträge sind nominal. Weil wir eine Differenz zwischen zwei nominalen Szenarien zeigen, ist der Vergleich in sich stimmig; die absolute Zahl wirkt größer, als sie sich in 21 Jahren anfühlen wird.
- Kinderzulagen sind befristet. Wir rechnen die Kinderzulage bis einschließlich des Jahres, in dem das Kind 18 wird — die einzige Grenze, die ohne weitere Voraussetzung gilt. Bei Ausbildung oder Studium wäre sie länger; wir untertreiben hier bewusst.
- Der Beitrag bleibt konstant. Keine Dynamik, keine Einkommensentwicklung — weil kaum jemand seinen Dauerauftrag jährlich nachjustiert. Genau daraus entsteht die spätere Unterzahlung.
- Grundtarif ohne Splitting. Für die Steuer nehmen wir Einzelveranlagung an, ohne Solidaritätszuschlag und ohne Kirchensteuer. Verheiratete haben einen niedrigeren Grenzsteuersatz — für sie überschätzen wir den Steuervorteil.
- Wir vergleichen Kapital, keine Rente. Rentenfaktor (rechnet dein Guthaben in eine monatliche Rente um: Rente je 10.000 € Guthaben), Verrentungspflicht und Auszahlungsoptionen des Altersvorsorgedepots sind offen und bewusst nicht modelliert.
- Nicht gerechnet: Kündigung, Wohn-Riester-Entnahme, Hinterbliebenen- und Invaliditätsschutz im Altvertrag, Übertragungskosten und Rückkaufsabschläge. Der Schutz im Altvertrag kann ein sachliches Argument fürs Behalten sein.
Alle Formeln und Annahmen im Detail: CALC-NOTES.md ↗